Wochenbett

Ein großer Körper darf heilen. Einer kleiner darf ankommen.

Und ihr dürft euch kennenlernen. 

Die ersten Tage nach der Geburt sind eine ganz eigene Zeit. Alles ist neu, obwohl ihr euch vielleicht schon so vertraut seid. Die Tage verschwimmen ineinander. Es wird gekuschelt, gestillt, gefüttert, gewickelt, geschlafen. Manchmal alles gleichzeitig. Manchmal klappt gar nichts so, wie man es sich vorgestellt hat.

Dein Körper hat gerade Unglaubliches geleistet. Er darf sich ausruhen, heilen und Zeit brauchen. Während dein Baby langsam in dieser Welt ankommt, findet auch ihr euch in eurem neuen Alltag zurecht.

Und genau so darf diese Zeit aussehen.

 

Milchflecken, Netzunterhosen und ganz viel Nähe.

Im Wochenbett muss nichts schön aussehen. Und schon gar nichts für meine Kamera vorbereitet werden.

Die zerwühlten Bettdecken, die Stilleinlagen auf dem Nachttisch, die Milchflecken auf deinem Shirt. Dein Baby, das auf deiner nackten Brust eingeschlafen ist. Die Netzunterhose, der weiche Bauch, die Spuren der Geburt.

All das gehört dazu. All das darf sichtbar sein.

Du musst dich nicht anziehen, nicht aufräumen und auch nicht aufstehen, wenn du gerade mit deinem Baby im Bett liegst. Du darfst stillen, Fläschchen geben, weinen, lachen oder einfach nur kuscheln.

Ich bin da und halte fest, was passiert. Ganz ruhig, ohne einzugreifen und ohne Erwartungen an euch.

 

“Ich bin sooo begeistert von den Fotos, weil du die Alltagsmomente so gut eingefangen hast.
Weil es einfach dieser Alltag ist, von dem wir sonst überhaupt keine Bilder haben. Ich bin total happy und ich merke richtig, ooooh ich möchte gern noch mehr von solchen Fotos."

Vielleicht fühlst du dich gerade stark und voller Liebe. Vielleicht bist du erschöpft, überwältigt oder erkennst deinen eigenen Körper kaum wieder. Vielleicht ist es jeden Tag ein bisschen anders.

Das Wochenbett ist nicht immer leicht. Und trotzdem gibt es diese kleinen Momente, die irgendwann so weit weg sein werden.

Wie winzig dein Baby in euren Armen lag. Wie seine Finger deine Haut umklammert haben. Wie ihr stundenlang zusammen im Bett gelegen habt, während draußen das Leben einfach weiterging.

Ich möchte Bilder für euch machen, auf denen ihr euch später wiedererkennt. Die zeigen, wie diese ersten Tage wirklich waren. Mit all ihrer Nähe, Verletzlichkeit und Liebe.

Denn auch diese Geschichte verdient es, erzählt zu werden.

Wenn ihr euch wünscht, dass diese ersten, so flüchtigen Tage ein Teil eurer Familiengeschichte bleiben sollen, 

freue ich mich, euch kennenzulernen.

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